Sonntag, 1. Februar 2015

Sonntagsgedanken ...


Sonntag ... auf in den Februar

Eine große Berliner Tageszeitung hat es heute an den Tag gebracht. Vermieter verdienen bzw. wollen am Flüchtlingsstrom verdienen. Ist das jetzt wirklich eine Neuigkeit? Nein, denn das machen einige schon lange und andere wollen versuchen genau dort sich zu bereichern. 

Mal ehrlich, wie tief muss man moralisch für den Gewinn wirklich sinken? 
Nein, man soll mich jetzt nicht falsch verstehen. Flüchtlinge brauchen Hilfe und es soll ihnen auch geholfen werden. Doch was derzeit passiert, sorry, dafür habe auch ich kein Verständnis mehr. 

Da zahlt der Senat Unsummen für die Unterbringung und die Berliner, die eine Wohnung suchen haben keine Chance mehr. Ist doch klar, das lieber an den Senat für die Flüchtlinge vermietet wird, als an Familien, wo man sich an einen Mietspiegel halten muss. Mit solchen Praktikanten, da darf man sich nicht wundern, wenn eine gewisse Feindlichkeit entsteht. Ich finde sie nicht gut, aber es ist doch in manchen Punkten auch verständlich. 
Die Wohnungen, wie sie in diesem Artikel gezeigt werden, sind nicht einmal ein Viertel der Kosten wert. Ein regulärer Mieter, der würde sich so etwas auch nicht bieten lassen. Aber hier können es die Gesellschaften ja machen. Die Asylanten werden sich schon nicht wehren. 
Doch auch in anderen Bezirken wird schon darauf gehofft, das man angeblich leerstehende Wohnungen nicht zur Unterbringung nutzen kann. Sind wir wirklich sicher, dass diese Wohnung leer stehen? 

Ich würde ja vorschlagen, dass die verantwortlichen sich erst die Wohnungen genau ansehen, bevor sie dort Asylanten unterbringen. Für die Unterbringen sollte nicht mehr als die Miete gezahlt werden, die laut Mietspiegel  genommen werden dürfte. Das ersparte Geld kann man dann entweder dazu nutzen, den Leuten wirklich sinnvolle Hilfe zu geben. 

Die Unterbringung würde dann günstiger werden, und die Vermieter hätten wieder einen Anreiz an Berliner Familien im ordentlichen Rahmen zu vermieten. Damit wäre dann allen geholfen. 

Die Begründung, dass doch soviel kaputt gemacht wird. Die halte ich für vorgeschoben. Wenn die Flüchtlinge auch etwas mehr Eigenverantwortung bekommen würden, für Schäden aufkommen müssten (wie jeder andere Mieter auch), dann werden auch sie darauf achten. 

Es sind Flüchtlinge, aber trotzdem denkende Menschen. 

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