Freitag, 6. Februar 2015

Medizinischer Wahnsinn


Forschung in der Medizin ist ja schön und gut. Doch hat der wirklich für uns einen Nutzen? So langsam habe ich das Gefühl, dass es wohl nicht an dem ist, oder wieder nur für die, die es sich leisten können. Wie ich jetzt darauf wieder komme? 

Was soll das schon wieder? War man sich nicht mal einig, dass die Forschung nicht in die menschlichen Erbanlagen eingreift? 
Ja natürlich kann ich verstehen, dass sich Eltern ein gesundes Kind wünschen. Es macht das Leben für Eltern und Kinder wesentlich einfacher, wenn man nicht mit Erbkrankheiten kämpfen muss. Doch es gibt im Leben nun einmal keine Garantie auf Gesundheit! Was ist da der nächste Schritt? Was ist, wenn der Vater nun Erbkrankheiten mitbringt? Das sind alles Fragen, die natürlich unbeantwortet bleiben oder erst gar nicht gestellt werden. Erbanlagen manipulieren, ganz ehrlich, da komme ich mir vor wie bei Dr. Frankenstein. 

Was ich mich da auch frage: Was machen Eltern, die diese Erbkrankheit bewusst ausschließen, wenn ihren Kindern vielleicht etwas bei der Geburt oder später passiert? Was ist dann? OK, bei der Geburt sagen sie sich vielleicht noch, na machen wir mal locker einen Kaiserschnitt. Doch ich weiß aus eigener Erfahrung, dass auch das schief gehen kann. Vor Unfällen und nicht erblich bedingten Krankheiten, da ist niemand wirklich vor sicher. 

Und da ist dann noch die nette Kostenfrage. Wer zahlt das ganze? Sobald hier nämlich die Antwort kommt, dass das natürlich die werdenden Eltern machen, sind wir genau bei der Zweiklassengesellschaft, die wir auch schon im medizinischen Bereich sind. Wer Geld hat, der bastelt sich halt einfach mal sein Wunschkind. Geht es noch? 
Hierzu passt der zweite Beitrag, den es heute in der BZ zu lesen gab: http://www.bz-berlin.de/berlin/28-hausaerzte-lehnten-robert-henke-als-patienten-ab-2
Würden die selben Ärzte jemanden ablehnen, der privat versichert ist? Nein, natürlich nicht, denn damit verdienen sie ja ihr Geld, und das wirklich nicht wenig. 

Sorry, aber auch in diesem Bereich sollte mal wieder die Menschlichkeit siegen! Einerseits wollen wir kerngesunde Kinder, andererseits lassen wir die hilfsbedürftigen Menschen einfach im Stich. 

Mein Fazit, dieser beiden Meldungen: 
Man sollte damit anfangen, nicht die Krankheit zu verhindern, sondern die Krankheiten zu heilen. Da wäre diese Energie wirklich sinnvoller eingesetzt. 

Was meint ihr?

Kommentare:

  1. • 1 Teil
    Ich antworte erstmal auf den 2ten Link, in grauer Uhrzeit könnte man fast sagen verfasste man den Hypokratischen Eid zum Schutze und zum wohle des Patienten und des Arztes. „In alle Häuser“, liest man im Eid, „will ich zum Vorteil nur der Kranken kommen, so war das damals, ein über 2000 Jahre alter Text. Und heute ?. Der Humanisten Arzt Euricus Cordus hat dies bereits im 16. Jahrhundert so zutreffend formuliert: „Drei Gesichter hat der Arzt; das eines Engels, wenn er um Rat gebeten wird; das eines Gottes gar, wenn er hilft; das eines entsetzlichen und schrecklichen Satans aber, sobald er sein Honorar einfordert“. Der Hypokratische wurde durch das Genfer Ärzte Gelöbnis ersetzt zumindest einige teile des Eides haben heute noch bestand, zb. „Das Gebot, den Kranken nicht zu schaden“! Aber in der Realität ist der Kunde kein Patient sondern Kostenfaktor genauso wie das benötigte Medizinische Utensil. Und so kommt es dann das Patienten auf die WARTE-liste kommen oder gar nicht erst angenommen werden. Prof. Dr. Peter Kunzmann vom Ethikzentrum der Friedrich-Schiller-Universität Jena erklärt: der viel beschworene Eid spielt in der Humanmedizin eine bedeutend geringere Rolle als dies die Öffentlichkeit unterstellt. Laut Paragraph 1 der Bundestierärzteordnung sind Tierärzte »berufen, Leiden und Krankheiten der Tiere zu verhüten, zu lindern und zu heilen den Menschen vor Gefahren und Schädigungen zu Schützen.In sofern ist er verantwortlich für Patient und Angehörigen, in der Humanmedizin scheint der Arzt aber nicht dem Patienten und dessen Angehörigen verantwortlich zu sein!! Der Moderne Mediziner von heute ist Geschäftsmann der eine saubere Bilanz erwirtschaften muss. Es ist fast wie an der Börse, bist du krank is dein Kurs im Keller da geht kein guter Geschäftsmann ran. Und da sind wir schon beim ersten Link!!! Ich will mal England außen vor lassen reden wir über Deutschland.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. 2 Teil
      Da hatten wir die Debatte über das Embryonenschutz Gesetzt über Möglichkeiten der modernen Wissenschaft Kranke Behinderte Menschen zu Selektieren wie es sonst die Evolution tut. Ein Aufschrei in der Politik und der Kirche, das geht nicht das spricht gegen der Ethik und Moral. Es ist aber Ethisch und Moralisch vertretbar Einrichtungen, Schulen, Ausbildungsplätze usw. für Kranke und Behinderte Menschen zu schließen weil es Wirtschaftlich nicht Tragbar ist und der Steuerzahler befriedigt werden muss nicht mit Steuersenkung sondern mit einem Sinnvollen Umgang mit den Steuergeldern verlangt. Diese Bundesregierung unter warmherzige Mutti Merkel Deutschland wollte die Bezüge für Behinderte Menschen die zu Hause Leben kürzen halbieren. Wäre auch passiert wenns nicht zufallig vor Beschluss bekannt geworden wäre. Genau aus diesem Grund wäre ich für Medizinische Selektion. Welche Möglichkeiten haben Kranke und Behinderte Menschen hier. Sie liegen dem Steuerzahler auf der Taschen haben nicht die gleichen Chancen in Ausbildung und Beruf bekommen nur schwer eine passende Wohnung haben in der Gesellschaft einen schlechten stand, können nicht wie gesunde Menschen überall hin Fahren und am Gesellschaftlichen Leben teilhaben und auch Medizinisch ein unprofitabler Problemfall. Das steht glaub ich im GRUNDGESETZT anders da. Wir sind soweit das wir unsere Angehörigen ( Kranke Behinderte usw.) ins benachbarte Ausland schaffen zur Pflege. Jedes Elternteil würde auch für ein Krankes Kind alles tun um es groß zu ziehen, aber wozu es ist kein vollständiges Mitglied dieser Gesellschaft. Mutti braucht starke Menschen für ein erfolgreiches Europa, dieses Europa stimmt Stammzellenforschung zu. Nun wie sollen wir uns entscheiden? Einfaches Rechenbeispiel, was kostet die Selektion und welchen Wirtschaftlichen nutzen haben wir davon. Wenn diese Frage positiv bewertet werden kann werden die kosten übernommen, heist jeder auch arme dürfen jetzt Kinder bekommen. Was kostet es unsere Welt Behindertengerecht zu gestalten und eine Gleichstellung zu erzielen in Schule, Ausbildung, Beruf, usw. das kostet mehr als wir erwirtschaften können. Um also schaden vom Patienten und seinen Angehörigen fernzuhalten müssen wir Selektieren und beglücken die Gesellschaft mit überschaubaren Kosten also einen vernünftigen Umgang mit Steuergeldern. Ein hoch auf unsere Moderne Gewinnorientierte Gesellschaft die auch alle gesunden starken leistungsfähigen…..gleichsetzt und am Wohlstand teilhaben lässt.

      Löschen