Montag, 1. September 2014

Silberhochzeit - Danke an meinen Mann


25 mal ein Jahr .... 

so heißt auch ein Lied meiner persönlichen Lieblingssängerin Nicole, und dieses Lied trifft auch bei uns den Nagel auf den Kopf. 

Heute vor 25 Jahren haben wir uns im Standesamt Berlin - Tempelhof das Ja-Wort gegeben. Wir waren uns sicher, unsere Liebe hält ein Leben lang. Tja, ich denke mal, dass wir uns da nicht geirrt haben. 

Damals haben wir uns gerade mal 2 Jahre gekannt und mussten schon den einen oder anderen "Kampf" hinter uns bringen. Genau solche Situationen verbinden und machen die Liebe doch nur stärker. Wir haben uns durchgesetzt, was auch nicht immer leicht war, aber wir hatten dadurch zwei traumhafte Tage! 

Mein Mann hat vieles geleistet, wovon sich der eine oder andere "Herr der Schöpfung" eine dicke Scheibe abschneiden könnte. Er hat sich immer in erster Linie um die Familie gekümmert, denn die steht für uns Beide immer an allererster Stelle. Egal ob es am Anfang die Oma oder Schwiegereltern waren, sobald jemand Unterstützung brauchte, war er zur Stelle. 

Zwei Jahre später kam unser 1. Kind zur Welt, für uns ein kleines Wunder und ein großes Geschenk. 1 1/2 Jahre später musste Hans dann das erste Mal zeigen, dass er für mich da ist. Eine Krebserkrankung ist auch für den Partner nicht wirklich leicht. Nachdem das dann glücklich überstanden war kam unser 2. Kind. Unsere Tochter, viel zu früh, viel zu klein ... aber er war da. Ist jeden Tag zu uns ins Krankenhaus, hat sich um das Kind zu Hause gekümmert. Auch als ich entlassen wurde, Hans ist jeden Tag zu seiner Tochter. Viele Kämpfe danach, ließen sich gemeinsam einfach besser bewerkstelligen. Ich frage mich auch heute noch, warum werden hier Menschen nicht so akzeptiert, wie sie wirklich sind? Nein, unserer Großen wurde es von außen nicht immer leicht gemacht. 
Die nächsten Jahren waren auch nicht immer leicht, aber gemeinsam haben wir die Klippen umschifft. Kunststück ... er kommt aus dem hohen Norden, da sollte man mit Stürmen doch fertig werden. *lol* Egal ob der Konkurs seines Arbeitgebers, der Brand in unserer Wohnung, diverse gesundheitliche Probleme, mit denen ich immer wieder zu kämpfen hatte und habe. Er war der Fels in der Brandung, an dem man sich orientieren konnte. 
Wir sind dann aus dem Süden in den Norden und hatten nun das Vergnügen uns hier mit den Lehrern zu beschäftigen. Nicht immer das leichteste, aber man kann sich wirklich daran gewöhnen. 
Wir haben uns nun daran gemacht unsere "kleine" Familie zu vervollständigen. 2001 kam unser 3. Kind zur Welt, die von der ganzen Familie verwöhnt wurde. OK, ist ja auch ein süßer Rotschopf gewesen. Zwei Jahre später waren  wir dann wirklich komplett, denn unser Jüngster kam direkt zu Beginn des Jahres 2003 auf die Welt. 


Tja, 25 Jahre später sind wir eine starke Einheit! Wir gehen durch dick und dünn und ich hoffe, dass das noch sehr lange so bleiben wird. 

Klar es wird nicht leichter, schließlich werden wir nicht Jünger und auch die Jüngeren kommen nun ins "schwierige" Alter. Doch was soll´s ... wir sind ein Team, das sich gegenseitig hilft. 
Und Langeweile kommt bei uns sicher nicht auf. 

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