Sonntag, 9. August 2015

Armes Deutschland ....


kann man wirklich nur noch denken, wenn man sich so gewisse Kommentare oder geteilte Beiträge auf Facebook so ansieht. Da wird gewettert und zum Teil auch gepöbelt. Da werden Antworten nur halb gelesen und zum Teil auch absichtlich falsch interpretiert. 

Doch auch ich habe so meine Meinung zu diesem ganzen Flüchtlingsthema!


Wenn ich so ein Bild schon sehe, dann geht mir die Hutschnur doch hoch. Vielleicht sollten die, die dieses Bild gestaltet haben, sich vorher intensive Gedanken machen, warum diese Wohnungen wohl leerstehen könnten. Ich spekuliere mal, dass ein Teil sicher genau aus diesem Grunde solch horenden Mieten haben, damit sie so lange frei sind, bis die Flüchtlinge dort für überteuerte Preise untergebracht werden dürfen. Zum Teil wird also gefordert, dass Vermieter mit der Not der Flüchtlingen auch noch ein Geschäft machen dürfen. Stimmt, das ist dann wirklich eine Schande. 

Nicht das man mich jetzt falsch versteht. Politisch verfolgte Menschen sollten auf jeden Fall das Recht bekommen hier Zuflucht zu finden. Doch sind wir mal ehrlich ... nur die wenigstens dieser Flüchtlinge sind wirklich politisch Verfolgte. Das ist leider Fakt! 

Ich höre immer wieder, dass man mit den Flüchtlingen einfach tolerant umgehen sollten. Doch mal ehrlich ... Toleranz ist keine "Einbahnstraße". Mein seliger Vater hat immer gesagt, dass nur der Toleranz erwarten darf, der auch bereit ist anderen gegenüber tolerant zu sein. Das ist wirklich nicht so einfach, wie es sich anhört, doch im Grunde hat er doch recht. Doch genau an diesem Punkt muss man derzeit ansetzen. Nicht nur das Thema um die "Ausländerfeindlichkeit" in diesem Land, die leider Gottes immer mehr zu nimmt, sondern auch die verschwiegene "Inländerfeindlichkeit", die immer öfter zu spüren ist. Würden wir eine Gleichberechtigung beider Seiten haben, dann käme es zu wesentlich weniger Problemen. 
Doch die Verantwortlichen, die wollen von einer Inländerfeindlichkeit gar nichts wissen und schüren damit indirekt sogar noch die Ausländerfeindlichkeit. 

Dann kommt auch noch so ein komischer Schauspieler daher und macht dämliche Sprüche. Er greift genau die Menschen an, die seine, für mich persönlich, sinnfreien Filme sehen und ihm somit seine Arbeit sichern. Nein, dafür habe ich wenig Verständnis. Wie kann man sich so bei der Ausdrucksweise im Ton vergreifen. 
Werter Herr Schweiger, ich befürworte ihr Engagement für Flüchtlinge, doch aber bitte dort, wo es angebracht ist. 

Meine persönliche Meinung: 
Es hilft nicht, dass wir uns Gedanken machen, wie wo wer untergebracht werden, denn damit bekämpfen wir eigentlich nur die Symptome. Wie wäre es, einfach mal die Ursache für soviel Wirtschaftfslüchtlinge zu suchen? Wie wäre es, wenn der Herr Schauspieler sich mal in den Heimatländern umsehen würde. Sich Gedanken darüber macht, wie man die Menschen in ihren Heimatländern halten kann. Es kann keine Lösung sein, dass man die Flüchtlinge großkotzig beherbergt. 

Leider geht bei all dem das Zwischenmenschliche absolut verloren. Die Menschen, die hier in diesem Land leben, haben einfach nur noch Angst. Zu viele leben knapp über einem Satz, wo sie Förderungen vom Staat bekommen. Für diesen Bevölkerungsteil ist es ein Schlag ins Gesicht, wenn sie sehen, welch ein Vermögen zur Zeit in die Bewältigung des Flüchtlingsstrom gesteckt wird. Wenn sie beobachten müssen, wie Politiker beinahe noch dafür werben, dass noch mehr Menschen in dieses Land strömen. Sagen darf man nichts, denn dann ist man gleich ein Ausländerfeind. 

Ich bin auch der Meinung, dass es langsam reicht und ich bin auch nicht Ausländerfeindlich. Ich schätze meine polnische Schwägerin, die eine Bereicherung für die Familie geworden ist. Ich schätze Menschen, die zwei Kulturen miteinander in Einklang bringen und bereit sind, diese auch mit Toleranz mit anderen zu teilen. Da ist es wieder ... Toleranz! Denn ohne Toleranz geht es nicht! 

So, nun bin ich sicher, dass auch ich von einigen verflucht werde. Ich kann damit leben und wer mich persönlich kennt, der weiß, dass mir der Mensch wichtiger ist, wie die Nationalität. 


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